Reisemap

Samstag, 28. März 2009

Guatemala

So nachdem wir die ersten Tage hinter uns gebracht haben und Ich (Rene) endlich meinen ersten Post selber schreiben darf, kommt nun hier endlich die lang ersehnte Meldung das wir uns gut und schnell in die Arme schliessen konnten.

Nach Mc-Donalds-Schildempfang zwischen den ganzen Taxifahrern (ebenfals mit ihren Schildern) gings direkt mit dem Taxi zum Hostel. Nach dem einschecken und Geschenke austauschen, sowie erzaelrunde von Flug und bisherigen Highlights auch direkt ins Bett. (Nach traditionellem Abendessen und Anstossen)
Morgendliche Stadterkundung und Fruestueck mit Fruechten vom Markt trafen wir gegen Abend die Linhorstbekannte Lehrerin im Auslandseinsatz und genossen die erste Skyline mit leckerem Milchshake bei Falco-Musik in einem nett eingerichteten Cafebar-dingens ueber der Stadt Guatemala City.

Weiter ging es gestern fuer uns nach Antigua. Die 1773 durch eines der vielen Erdbeben zerstoerte ehemalige Huaptstadt Guatemalas gilt als noch Traditionsreichste Stadt des Landes. Schoene Stadt ist zwar ganz nett, wir sind aber nich zum Stadtbummel hier. Aktion sollte folgen und so gings heute hoch auf den Pacaya einen noch aktiven Vulcan edr erst 2000 das letzte mal so stark ausbrach, das Kieselsteingrosse stuecke bis nach Guatemalacity flogen.
Hier ein paar einblicke in die bisherige Zeit:



An diesers stelle von Andreas Arne Flaccus und Blennus noch einmal recht herzlichste gruesse an Sandra H. =)

Guatemala

Sonntag, 22. März 2009

Guayaquil

Hier gibts nun nachtraeglich auch noch bilder zu guayaquil und unserem netten solarnet treffen!

Ecuador


wir sind heute abend nach ner langen busfahrt in quito angekommen, ganz schoener unterschied zur kueste, die stadt liegt viel hoeher und es ist wieder super kalt... brrr... dafuer ist unser hostal ganz nett (juhu, der besitzter bietet mir grade wisky an ). Morgen ist also unser letzter tag hier in suedamerica, sind schon ein wenig wehmuetig, man muss schon sagen, es hat uns hier ja echt ganz gut gefallen!
Wir sehen also zu, da wir morgen noch die letzten erledigungen hin bekommen, unsern koffer packen und dann uebermorgen frueh den flieger bekommen.

Freitag, 20. März 2009

Ecuador


letzter post ist vom geburtstag... der blog ist ja veraltet!! also schnell mal wieder was neues.
Wir sind gestern abend, ein einer uuuunglaublich langweiligen 25 stunden busfahrt in guayaquil, einer stadt in ecuadors sueden angekommen. Guayaquil ist mit 3.2 millionen einwohnern die groesste stadt ecuadors, und der haupt ballungsraum der industrie. 3/4 des lands exports laufen ueber die haefen der stadt. Soweit die theorie.
jetzt mal etwas sujektive beschreibung: wir sind also mit einem wirklich guten bus her gefahren, (ham uns eher versehentlich was gegoennt, dachten das waer nen normaler billigbus), doppelstoeckig, fernseher, beinfreiheit, aber keine klimaanlage, was hier am equator ( ;) ) doch schon angebracht waer. Je weiter wir nach norden kamen, desto gruener wurde es, unser startpunkt Lima liegt noch in der super trockenene kuestenwueste. Hinter der grenze in ecuador gings dann genau so los, wie man sich das ganze vorstellt, mit bananen. rechts und links des weges, soweit das auge reicht bananen plantagen... unglaublich....hatten wegen unserm schoenen doppelstock bus ne feine uebersicht.
In guayaquil gings dann so weiter, die strassenstaende verkaufen gebratene bananen, bananenshakes usw.
Sehr interessant ist, das hier seit dem jahr 2000, als die einheimische waehrung zusammengebrochen ist, der US-dollar angenommen wurde, wir halten also nun staendig die offizielle waehrung der in suedamerica so verhassten usa in der hand, aber scheint ganz gut zu funktionieren das system.

Fuer heute abend haben wir ne verabredung mit nem kumpel aus unserm solarnet forum, der uns dann hoffentlich mal das ecuadorianische nachleben naeher bringt, und morgen frueh um 9 sitzen wir dann im bus nach quito. Diesmal "nur" 8 stunden fahrt, verbringen dann den rst des 21. und den 22. in der hauptstadt, um am 23. morgens endlich nach guatemala aufzubrechen! Sind ja trotz viel reiseerfahrung doch mal wieder aufgeregt, haben aber hoffentlich schon alle vorbereitungen mit den beiden kameraden aus deutschland getroffen...

Samstag, 14. März 2009

Machu Picchu zum Geburtstag

Halli Hallo
Aaalso wir sind wieder zurück von Machu Picchu, nach einem supertollen, und vor allem anderen Geburtstag. Vorweg will ich mich auch noch für die vielen Glückwünsche (60 mails an der zahl) bedanken.
Nachdem wir uns am Montag erst einmal die Stadt angeguckt haben, mit alten Inkamauern Kathedrale und co., sind wir Dienstag morgen als Halbtagestour zum Sacsayhuamán, der zweitwichtigsten Ruine nach Machu Picchu. Wunderschön mit Tunneln usw. Leider hatten wir keine Taschenlampe dabei. Darum war nach 15 Metern wegen Dunkelheit Schluss mit Erkunden. Weiter bei weiteren Ruinen (Quenco und Puka Pukara)zur Wassertempelruine Tombomachay. Schöner Tripp und Vorgeschmack auf Machu Picchu.
Anschliessend ging es der Kosten halber im grossen Bogen um das eigentliche Ziel herum erstmal mit dem Bus nach Santa Maria. Am nächsten morgen, sind wir dann mit dem Taxi und einem lustigen Uruguaier über Santa Teresa nach Hydroelektrika unsern eigenen Inkatrail gefahren. Wegen dem Regen auch gar nicht so schlimm, dass wir nicht gelaufen sind. Dort standen wir dann vor der Option 5 std auf die Bahn warten oder 2.5 std an der strecke entlang zu laufen. Wir sind gelaufen. Haben Unterwegs auch immer wieder ausschau nach Machu Picchu gehalten, aber nix gesehen. In Aguas Calientes, dem Ort unter Machu Picchu, haben wir dann ein günstiges Hotel gefunden. Abends, beim Mittwochsbier, stellten wir fest, dass wir fast eine Peruanische Spezialität verpasst haben.
Am Donnerstag morgen ging es dann nach einem Ständchen um 5:30 mit dem bus hoch zum Machu Picchu. und dort bei leichtem Regen, aber frohen Mutes hoch auf Huayna Picchu, den Berg den man von den Postkarten kennt. Total kaputt aber zufrieden sind wir nach 3 std von dem 6 std tripp wiedergekommen, und haben uns erst einmal hinter die postkarte gesetzt. also dahin, wo die bilder gemacht werden.
Wieder in Aguas Calientes gab es zum Glück nicht die angedrohte Zuckertorte aber dafür Cuy de Horno (Meerschwein)interessant mal zu essen aber eindeutig zu wenig dran. Da bin ich schon ein wenig neidisch auf den Frankfuhrter Kranz, von dem ich nix abkrieg. Naja heute auf dem Rückweg nach Cusco haben wir uns noch die Ruinen von Olliataytambo angeschaut, Mais und Kaktus probiert.Moray war besonders toll. Ein Inkalabor, in dem getestet wurde, was wo am besten wächst. Danach gabs noch nen Maisbier, Chicha.
Ja und jetzt sind wir schon wieder aufm Sprung in den Bus nach Nasca.
ein paar Bilder
schöne grüsse
und bis bald

Machu Picchu

Montag, 9. März 2009

PERU & Titicaca



Wie schon gesagt, wir habens eilig, also haben wir uns schnell den wohl beruehmtesten see suedamerikas angeguckt. Der Titicaca see liegt etwa zur haelfte in Bolivien und Peru (wir fragen uns wie man sich drueber streiten kann wem wie viel prozent gehoeren, gibts da keine grenze?!), wir haben von Copacabana aus, der letzten bastion boliviens, die Isla del sol, die sonneninsel besucht. Auf der (so sagt man) vor ein paar jaehrchen die maechtigen inkagoetter aus dem see gesprungen sind und die stadt cusco und das inka reich gegrundet haben, wir wissen nicht genau ob wir die story glauben koennen... Wir sind also frohen mutes ueber die insel gewandert, die ihrem namen alle ehre gemacht hat. Ausser ein paar inka ruinen gibts dort vorallem steine, kaum gras und baeume, und ne ganze menge sonne. Wir haben also den schlimmsten sonnenbrand seit langem, und zu allem ueberfluss, weil das wandern von nord nach sued so lange gedauert hat, auch fast noch die fahere zurueck verpasst. Die insel hat uns also irgendwie nicht ueberzeugt, viel eintritt fuer wenig leitstung... aber wenigstens koenn wir das jetzt auch abhaken...

Umso schneller gings also weiter, so hatten wir schon gestern unseren ersten tag in peru! Hatten leichte probleme an der grenze, weil wir den bus wechseln mussten, und unser ticket schon beim ersten busfahrer abgegeben hatten, deswegen dann etwas dumm da standen, als man uns nach ticket, oder reiseagentur fragte... hat aber nach etwas gespanntem warten an der grenze mitten im nirgendwo dann doch geklappt. Naja so halbwegs. Wir hatten zwar ne Fahrt nach Puno, das noch am Titicaca see liegt gebucht, wollten dann aber doch aus zeitgruenden direkt weiter ins interesantere cusco, leider war der bus aber voll und hat uns so einen tag in puno beschert. Dort gabs dann schwimmende inseln aus schilf zu sehen, auf denen ganze familien leben, und eine laaange nachmittagsbusfahrt nach Cusco, wo wir uns dann jetzt ins tourie getuemmel stuerzen (cusco ist der zugangspunkt zu macchu picchu, der grossen inka festung).
Peru gefaellt uns soweit schon ganz gut, alles ist etwas mehr organisiert als in Bolivien, puenktlicher usw... Aber teuerer ists auch wieder, nich ganz so schlimm wie chile, aber so spendabel wie in bolivien sind wir nicht mehr :/ (haben grade nene angebot fuer ne 4 tages wandertour nach Macchu picchu bekommen, fuer 260US$ pro person....)
Geniessen das land trotzdem, haben in den letzten tagen schon ne menge fruende gefunden, weil irgendwie alle hier in richtung cusco reisen.

Titicaca See

Death Road

Hier ein paar Kleinigkeiten zu unserer Fahrrad Tour.
Wir sind von La Paz aus, mit nem kleinen bus und 6 netten damen ( :) , auf 4600 meter hoch gefahren. Dort gings dann auf die Fahrraeder und Bergab bis auf 1300 meter ins Tiefland. Soweit sogut. Jetzt die kleinigkeiten. Die Strasse die der touranbieter mit uns befahren wird heisst umgangssprachlich "death road", weil hier (bis vor 3 jahren, als der verkehr eingestellt wurde) jaehrlich 200-300 menschen sterben, busse stuerzen ab, Lkw rammen autos usw... vor 5 jahren passierte hier das groesste unglueck Boliviens, als 2 reisebusse sich rammten und die 100 passagiere im abgrund verschwanden. Aber jetzt gibts ja keinen Verkehr mehr, seit 3 jahren gibts ne neue strasse, als koennen wir nett ueber die alte radeln ;)
Naja, ein kurzer einschub fuer die mamas, wir haben den teuersten (!!) aber sichersten anbieter genommen, schutzkleidung, handgerfertigte kanadische mountain bikes, speziell ausgebildete guides, bergrettugnsausruestung usw, also alles komplett sicher :)
Und die fahrt wars echt wert, die landschaft ist unglaublich schoen, hatten eine tolle truppe, und es gab nur eine verletzte :D selber schuld wenn man nicht rad fahren kann, hat sich den arm auf geschuerft. Hier sind Bilder!!

Yungas Road

Mittwoch, 4. März 2009

Sucre, Cochabamba, La Paz

hi! Nach dem ganzen Trouble mit Salzseen und Minen, haben wir uns in den letzten paar tagen, mal in aller Ruhe 2 Staedte angeguckt. Sucre, was die Hauptstadt des Landes und ein vergleichsweise eher verschlafenes eckchen ist, und Cochabamba, das weiter gen tiefland liegt, und ein hervorragend warmes klima hat!
Sucres Ruf, "die weisse Stadt" zu sein, hat sich zuerst mal nicht so ganz bestaetigt, der grossteil ist ziegel rot. Kommt man aber in den Altstadt kern, und an die berghaenge wo die siedlungen schon mehr tradition haben, koennen wir den namen aber doch noch gestatten, nich zuletzt die Riesigen strahlend weissen Kirchturme machen doch shcon was her...
Aus Sucre gings mit dem Nachtbus, wie so oft, weiter nach Cochabamba. 10 Stunden fahrt ueber holperpisten, bei der man kaum ein auge zu bekommt. In der Stadt haben wir uns dann machdem wir erstmal ein nettes hostal bezogen haben, damit angefangen uns mit frischgepressten orangensaeften zu dopen, irgendwie muessen wir ja mal wieder an abwehrkraefte kommen, bin schon erkaeltet!! :D Es gibt ueberall mobile saftlaeden, die einem buz vor ort einen becher fuer 0.25€ pressen.
Cocha` hat ausserdem einen riiiesigen markt, in dem wir uns natuerlich gruendlich umsehen mussten, eine shoppingparadies fuer jede frau, damen ich rate euch: "fahrt nach cocha!". Naja, uns hat der einkaufswahn dann doch nicht so gepackt, wir sind lieber auf den "cerro de san pedro" einen berg in der mitte der stadt geklettert. Man muss sich cocha so vorstellen, das es wie in einer schale liegt, auf 2500 metern hoehe ist es komplett umgeben von einer bis zu 5000 meter hohen gebiergskettte. Und in der mitte dieser schale liegt nun der berg, auf dem sie die mit 34 meter groesse hoechste Christusstatur der welt gebaut haben!! Von wegen Rio de Janero, schon wieder gegen Bolivien verloren! HaHaaa!
Nunja, nachdem wir den nachmittag mit lesen auf dem berg verbracht haben, gings dann abends weiter nach La paz, wo wir heute morgen angekommen sind. La Paz hat 1.2 millionen einwohner, ist also deutlich groesser als sucre, und wir waren uns anfangs selbst nicht sicher, was denn nun wirklich die hauptstadt ist... offiziell ist es Sucre, aber ich glaub das verhaeltnis ist schon eher vergleichbar wie das con Bonn zu Berlin, die Hauptstadt gehoert eigentlich doch verschoben... (meine meinung ;) )
Hier haben wir also wieder kompleten suedameriaknischen grossstadtcharakter, inklusive taschendieben und falschen polizisten. La paz`s ruf ist also nicht besonders, deswegen gehts fuer uns, nach einer hoffentlich tollen fahrradtour, von 4600 auf 1700metern downhill, schon uebermorgen weiter nach copacabana, und an den titcaca see :)

Und unsere Tage werden langsam knapp, haben am 23.3. den Flug nach Mittelamerika, wo wir auf die beiden kollegen von zuhause treffen. Oh mist... nur noch 19 Tage... in der Zeit muessen wir noch nach peru, macchu picchu, nasca, lima und hoch nahc ecuador! Naja, der zeitplan ist nun nen bissl straffer.
Viele gruesse aus dem (weil auf 4000meter hoehe liegend) schweinekalten La Paz!

Sucre / Cochabamba/ La Paz